Das Finale um den NÜRNBERGER BURG-POKAL – großer Sport unter besonderen Vorzeichen

Mit dem Dressurturnier auf dem Schafhof geht ein denkwürdiges Pferdesportjahr zu Ende. Gerade im Angesicht des Lockdowns kurz vor den Weihnachtstagen setzt das Organisationsteam um Turnierleiter Matthias Alexander Rath ein wichtiges Zeichen. Durch den Umzug aus der Frankfurter Festhalle nach Kronberg werden drei wichtige Turnierserien, darunter der NÜRNBERGER BURG-POKAL ein Finale durchführen können.

Nürnberg / Kronberg. Weihnachtszeit, Finale, Festhalle. Dieser Dreiklang bildet seit bald 30 Jahren das Ende des Turnierjahres für die Teilnehmer im Finale des NÜRNBERGER BURG-POKALs und die Besucher des Internationalen Reitturniers in der Frankfurter Festhalle. Der Höhepunkt dieser wichtigen Turnierserie findet statt, wenn auch unter deutlich veränderten Vorzeichen: Das Viereck, in dem am kommenden Sonntag das Siegerpaar gekürt wird, befindet sich auf dem Schafhof in Kronberg. Es ist praktisch das reiterliche Wohnzimmer der Gastgeber um Ann Kathrin Linsenhoff und Klaus Martin Rath, in dem sich die Teilnehmer des Turnierwochenendes messen werden. Neben dem NÜRNBERGER BURG-POKAL versprechen auch die Finals des Louisdor-Preis sowie des Piaff-Förderpreis erstklassigen Sport.

Die 12 Qualifikationen haben es angedeutet: Der aktuelle Jahrgang des Burg-Pokals zeigt eine außergewöhnliche Qualität. In dieser Dichte griffen die Richter noch nie zu derart hohen Prozenten. Fast die Hälfte der Sieger stand am Ende bei einem Ergebnis jenseits der 77%, dies lässt für das Turnierwochenende auf dem Schafhof einiges erwarten. Einen klaren Favoriten gibt es nicht, umso wichtiger wird die Einlaufprüfung am Samstag werden. Hier wird sich zeigen, welches Paar mit den Bedingungen am besten klar kommt und für die Entscheidung am Sonntag in bester Verfassung ist.

Mit Isabel Freese, Dorothee Schneider, Charlott-Maria Schürmann und Matthias Alexander Rath sind gleich vier Reiter qualifiziert, die das Gefühl kennen, das Finale für sich zu entscheiden. Eine weitere Besonderheit ist der skandinavische Einschlag unter den Teilnehmern. Neben der Norwegerin Isabel Freese siegte die Schwedin Malin Wahlkamp-Nilsson sowie die Finnin Emma Kanerva.

NÜRNBERGER BURG-POKAL / Sieger der Qualifikationen 2020

Isabel Freese Fürsten-Look 74,585%

Matthias Alexander Rath Destacado FRH 76,341%

Dorothee Schneider Villeneuve 77,220%

Dorothee Schneider Sisters Act OLD 77,122%

Isabel Freese Top Gear 77,317%

Jana Schrödter Frau Holle 74,512%

Stefanie Wolf Matchball OLD 77,073%

Marcus Hermes Hugo FH 75,122%

Dorothee Schneider Lordswood Dancing Diamond 77,366%

Emma Kanerva Mist of Titanium 75,634%

Charlott-Maria Schürmann Simsalabim 73,455%

Malin Wahlkamp-Nilsson Dedale de Hus 76,260%

Schade, dass dieser Höhepunkt im Turnierkalender nicht vor Ort verfolgt werden kann. Dressurfans kommen dennoch auf ihre Kosten, denn bei clipmyhorse.tv ist das sportliche Geschehen an beiden Veranstaltungstagen live zu verfolgen.

Der Auftakt zum 29. Finale beginnt am Samstag um 12.00 Uhr mit der Einlaufprüfung, die Entscheidung fällt am vierten Adventssonntag um 11.30 Uhr. Rund zwei Stunden später steht dann fest, welches Paar sich mit der goldenen Schleife und dem Siegerpokal schmücken darf.

Mehr Informationen unter www.nuernberger.de/pferdesport

Isabel Freese und Total Hope
andreas.kerstan@pegamo-networks.de | Pegamo Pressecenter Isabel Freese und Total Hope

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